Beim Anlegen eines Teams ist eine Einstellung schnell überklickt – der Teamtyp. Dabei entscheidet er darüber, wer die Inhalte findet, sieht und selbst beitreten kann.
Die Auswahl wirkt beiläufig, hat aber unmittelbare Folgen für den Zugriff auf alle Dateien, Kanäle und Unterhaltungen des Teams. Dieser Artikel zeigt den Unterschied, gibt eine einfache Faustregel für die Auswahl und erklärt, wie Sie den Typ prüfen und nachträglich ändern.
🎯 Auf einen Blick
Öffentliches Team: Alle im Unternehmen können es finden, die Inhalte sehen und ohne Zustimmung des Besitzers beitreten.
Privates Team: Nur eingeladene Mitglieder haben Zugriff – der Besitzer entscheidet, wer aufgenommen wird.
Im Zweifel gilt: privat. Sobald Arbeitsdokumente oder interne Abstimmungen im Spiel sind, ist das die richtige Wahl.
In TeamswareOne gibt es zusätzlich die Stufe Vertraulich – damit erscheint das Projekt nicht einmal mehr in der Projektliste.
💡 Grundidee
Der Teamtyp beantwortet eine einzige Frage:
„Darf jede Person im Unternehmen hier mitlesen und mitmachen – oder nur ein ausgewählter Kreis?"
In einem öffentlichen Team können alle Personen im Unternehmen:
Das ist praktisch für unternehmensweite Communities, Interessengruppen oder offene Austauschplattformen – überall dort, wo Beteiligung ausdrücklich erwünscht ist und die Inhalte für alle gedacht sind.
In einem privaten Team haben nur die vom Besitzer eingeladenen Mitglieder Zugriff:
| Kriterium | Öffentliches Team | Privates Team |
|---|---|---|
| Auffindbarkeit | Für alle im Unternehmen über die Suche | Nur für Mitglieder sichtbar |
| Beitritt | Selbstständig, ohne Zustimmung | Nur auf Einladung des Besitzers |
| Zugriff auf Inhalte | Für alle im Unternehmen | Nur für eingeladene Mitglieder |
| Kontrolle des Besitzers | Gering – Mitglieder kommen von selbst dazu | Vollständig – jede Aufnahme wird entschieden |
| Typische Nutzung | Communities, Interessengruppen, offener Austausch | Projekte, Fachbereiche, Arbeitsgruppen, vertrauliche Themen |
Eine einfache Faustregel hilft bei der Entscheidung:
👉 Enthält das Team Arbeitsdokumente, Projektinformationen, interne Abstimmungen oder sogar sensible Inhalte? Möchten Sie als Besitzer entscheiden, wer Zugriff erhält?
→ Dann sollte das Team in der Regel privat sein.
👉 Soll jede Person im Unternehmen die Inhalte sehen und selbst beitreten können?
→ Dann kann ein öffentliches Team sinnvoll sein.
Microsoft Teams kennt nur die beiden Stufen öffentlich und privat. TeamswareOne ergänzt eine dritte: Vertraulich (Confidential).
🔐 Was „Vertraulich" zusätzlich leistet
Bei einem privaten Team sind zwar die Inhalte geschützt – das Projekt selbst bleibt in der Projektliste aber weiterhin sichtbar. Wer nicht Mitglied ist, sieht also immer noch, dass es dieses Projekt gibt.
Mit der Stufe Vertraulich wird das Projekt zusätzlich aus der Projektliste ausgeblendet. Es ist ausschließlich für die berechtigten Teammitglieder sichtbar – für alle anderen existiert es in der Übersicht schlicht nicht.
Sinnvoll ist diese Stufe überall dort, wo bereits die Existenz eines Vorhabens vertraulich ist – etwa bei Akquisen, Sonderprojekten, personalbezogenen Themen oder Bauvorhaben vor der offiziellen Bekanntgabe.
| Stufe | Inhalte sichtbar | In der Projektliste sichtbar |
|---|---|---|
| Öffentlich | Für alle im Unternehmen | Ja |
| Privat | Nur für Mitglieder | Ja |
| Vertraulich TEAMSWAREONE | Nur für Mitglieder | Nein – nur für berechtigte Teammitglieder |
Besitzer können den Teamtyp jederzeit umstellen:
Team verwalten → Einstellungen → Bearbeiten → Datenschutz
Dort lässt sich zwischen Öffentlich und Privat wechseln.
⚠️ Wichtig beim Wechsel
Der Wechsel von öffentlich zu privat schließt das Team für neue Selbstbeitritte – bereits beigetretene Mitglieder bleiben jedoch im Team. Prüfen Sie deshalb nach der Umstellung die Mitgliederliste und entfernen Sie alle, die nicht dazugehören sollen.
🎯 Empfehlung von Teamsware
Legen Sie Teams im Zweifelsfall privat an. Ein privates Team lässt sich jederzeit öffnen – ein öffentliches Team, dem bereits ungewollt Personen beigetreten sind, lässt sich dagegen nur mit Nacharbeit bereinigen.
💡 Merkhilfe
Öffentlich = jeder darf rein
Privat = der Besitzer entscheidet
Vertraulich (TeamswareOne) = nicht einmal sichtbar, dass es das Projekt gibt
Im Zweifel = privat
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