Triggered Actions ermöglichen es, Aktionen für eine Liste oder Bibliothek zu konfigurieren, die
automatisch ausgeführt werden, sobald ein Ereignis eintritt (z. B. Hinzufügen, Aktualisieren oder Hinzufügen/Aktualisieren)
und eine Bedingung zu true ausgewertet wird.
Triggered Actions sind ein exklusives Feature von SharePoint Online.
[[FieldName.isChanged]] verwenden, um Triggered Actions nur auszuführen, wenn sich der Feldwert geändert hatHinweis: Triggered Actions werden so oft ausgeführt, wie Updates am Element vorgenommen wurden.
Im Tab History sehen Sie die Ausführungshistorie der Aktion.
Über “Export history” kann die Historie in eine .txt-Datei exportiert werden.
Standardmäßig lösen alle Ausführungen von Background Features (Aggregation, Metadata Inheritance, Calculated Expressions, Scheduled Actions und Triggered Actions) keine Triggered Actions aus.
Dafür gibt es die Option “Execute triggered actions”, mit der Triggered Actions durch die aktuelle
Konfiguration eines calculated value ausgeführt werden können.
Hinweis: Diese Option ist nur sichtbar, wenn Versionierung aktiviert ist.
Empfohlen wird die Nutzung von “Execute triggered actions” zusammen mit einer Bedingung auf Feldänderung,
um unnötige Ausführungen zu reduzieren.
Dafür gibt es für jedes Feld den Platzhalter [[FieldName.isChanged]], der true/false zurückgibt.
Der Trigger-Typ HTTP Request ermöglicht das Ausführen einer oder mehrerer Aktionen, wenn ein HTTP Request an eine spezifische URL gesendet wird.
code verwendet werden oder im Header x-trigger-key gesetzt werden.Bei Konfiguration des HTTP Request Triggers wird im Schritt Actions automatisch eine HTTP Trigger-Aktion hinzugefügt. Diese befüllt Output-Werte aus den eingehenden Request-Daten.
Diese Outputs können in nachfolgenden Aktionen genutzt werden.
| Output-Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| RequestHeaders | String | Liefert HTTP Request Header. Zugriff auf einen Header im Format: [[@Actions.HTTP_Trigger.RequestHeaders]]["HeaderName"] |
| RequestBody | String | Liefert den originalen Request Body. |
| RequestBodyJSON | JSON | Liefert den Request Body im JSON-Format. |
| RequestFiles | String | Liefert ein Array von File-Objekten aus dem Request. Eigenschaften:
[[@Actions.HTTP_Trigger.RequestFiles]][0].Path[[@Actions.HTTP_Trigger.RequestFiles]][0].Name[[@Actions.HTTP_Trigger.RequestFiles]][0].Size Hinweis: Wenn mehrere Dateien mit gleichem Namen enthalten sind, sorgt das System automatisch für eindeutige Namen (z. B. document(1).pdf). Diese eindeutigen Namen werden im Output zurückgegeben. |
Wenn der HTTP Request Dateien enthält, verwenden Sie die Aktion Store File, um empfangene Dateien
abzurufen und weiterzuverarbeiten.
Für die Konfiguration eines HTTP Requests aus einem externen System beachten Sie bitte den entsprechenden Artikel mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Komplexe Background Features Konfigurationen können das Risiko von Schleifen bergen, besonders wenn die Option “Execute triggered actions” für bestimmte calculated values aktiviert ist.
Daher gibt es eine Loop Detection, die beim Speichern einer Konfiguration ausgeführt wird. Wird eine Schleife erkannt, können Sie nicht speichern – stattdessen erhalten Sie Informationen zur Schleifenquelle.
Sobald keine Loop-Gefahr mehr besteht, kann die Konfiguration gespeichert werden.
Wenn eine Triggered Action fortlaufend Fehler wirft (z. B. weil eine Liste gelöscht wurde), wird sie automatisch deaktiviert.
Um sie wieder zu aktivieren, klicken Sie im Tab Deployment Maintenance für das ausgewählte Deployment auf “Reactivate execution”.
Um History Logs zu öffnen, klicken Sie auf Ihre Triggered Action (z. B. “create onboarding tasks”).
Wenn eine Triggered Action den Trigger-Typ HTTP Request nutzt, finden Sie die benötigte URL und den API Key im Tab Publish unter Deployment Maintenance.
Hinweis: Weitere Updates an der Triggered Action (außer Änderungen am Titel) ändern die URL und API-Key-Parameter
auf der Zielsite nicht.