Ersteinrichtung eines Vorlagen-Pakets in der Teamsware-Bauakte

Ersteinrichtung eines Vorlagen-Pakets in der Teamsware-Bauakte

Mit der Teamsware-Bauakte lassen sich Projekte standardisiert und automatisiert anlegen. Die Grundlage dafür sind Vorlagen-Pakete, die auf einem bestehenden Microsoft-Team mit der gewünschten Kanalstruktur, Ordnern und Standard-Apps (Planner, OneNote, Gruppenpostfach etc.) basieren.

Dieser Leitfaden erklärt den Weg von der ersten Konfiguration bis zum fertigen Vorlagen-Paket.

1. Ausgangspunkt

Voraussetzung für die Einrichtung ist ein bereits fertig konfiguriertes Microsoft-Team, das als Vorlage dient. Dieses Team sollte bereits folgende Elemente enthalten:

  • Die korrekten Kanäle.
  • Die benötigten Ordnerstrukturen.
  • Wichtige Apps (wie Planner, OneNote oder das Gruppenpostfach).
  • Gegebenenfalls weitere spezifische Konfigurationen.

2. Reihenfolge bei der Ersteinrichtung

Um ein konsistentes Ergebnis zu erhalten, müssen die folgenden vier Schritte zwingend in dieser Reihenfolge durchgeführt werden:

Schritt 1: Metadaten festlegen

Im Admin-Bereich werden zuerst die Metadaten definiert. Diese sind die Bausteine für die spätere Namenskonvention (z. B. Projektnummer, Ort, Projektname).

  • Jeder Bestandteil wird als eigenes Element gepflegt.
  • Ziel: Einheitliche Grundbausteine für die automatisierte Namensbildung schaffen.

Schritt 2: Namenskonvention erstellen

Aus den Metadaten wird die Namenskonvention aufgebaut. Diese legt fest, wie Projekte und die dazugehörigen SharePoint-URLs benannt werden sollen.

  • Beispiel: PRJ-[Projektnummer]_[Ort]_[Projektname].
  • Ziel: Konsistente Benennung von Titeln und Links sicherstellen.

Schritt 3: Vorlage definieren

Nun wird das bestehende Microsoft-Team als Vorlage im System hinterlegt. Hierbei wird die Verbindung zur Namenskonvention hergestellt.

  • Das System erfährt hier, welches Team dupliziert werden soll.
  • Ziel: Festlegen der Kopierquelle und Verknüpfung mit den Namensregeln.

Schritt 4: Vorlagen-Paket erstellen

Abschließend werden die Vorlagen zu einem Vorlagen-Paket kombiniert. Ein Paket kann aus einer oder mehreren Vorlagen bestehen.

  • Nach diesem Schritt steht das Paket für die automatisierte Projektanlage bereit.
  • Ziel: Ein einsatzbereites Gesamtpaket für die Nutzer bereitstellen.

3. Übersicht im Admin-Bereich

Die folgende Abbildung verdeutlicht die relevanten Bereiche und die korrekte Abfolge im Administrations-Interface:

4. Ergebnis

Nach Abschluss dieser Konfiguration verfügen Sie über ein einsatzbereites Vorlagen-Paket. Damit können neue Projekte standardisiert, einheitlich benannt und vollständig mit allen Strukturen und Apps auf Knopfdruck erstellt werden.

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